Графични страници
PDF файл
ePub
[merged small][ocr errors]

Wie sehr der fanftefte Charakter Beitrer Ruhe in fol: gendem ihr gewidmeten harmonischen Gefange herrscht, dar: auf darf ich wohl keinen Leser von einigem Mitgefühl erst merken lehren.

[ocr errors][merged small][merged small]

Mit dem Sdjåfer am Bach fidtest; der Schäferinn
Unter Blumen der Au fingert und krånje flichit,

Und dem Schellengeflingel
Shrer tanzenden Schäfchen horchst:

Wie der Jüngling die Braut liebet, so lieb ich dich,
Augefällige Ruh: spåhe dir immer nach;

Bald auf duftenden Wiesen,
Bald im Busche der Nachtigal.

Endlich bietest du mir, Herzenserfreuerinn
Deinen himmlischen Kranz! ach! und umarmest mich

Wie den fidtenden Schäfer,
Wie die fingende Schäferinn.

Jeden Lispel des Baums, jedes Geråusch des Bache,
Jedes låndliche Lied, welches dem Dorf entweht,

Wandelt, Gdttinn! dein Odem
Mir in Sphärengesanges Ton! .

Singegossen auf Thau, blicke ich den Abendstern,
Deinen Liebling, o Ruh! blick ich den Mond hinan,

Der so freundlich, so freundlich
Durch die nichenden Wipfet schaut,

Ruhe,

bólty.

Ruhe, låchle mir sters, wie du mir lächeltest
Als mein Knabengelock, mit der entknospeten

Rosenblume bekrånget,
Abendlüftdien zuin Spiele flog.

Keiner Stådterinn Keiß, weder ein blaues Aug
Noch ein küßlicher Mund, sol mich aus deinem Urm

Zu den Hallen des Tanzes
Locken, oder des Opernspiels.

Hier bei Früchten und Milch, unter dem Halmendach,
eil' o Freundinn bei mir bis du mich an der Hand

Eines, låndlichen Mädchens
Edens szútten entgegenführst!

[merged small][ocr errors][merged small]
« ПредишнаНапред »