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Sophokles..

Uebersehung.

Strophe.

Lieblich ertönender Götterspruch

Der goldnen Pytho! Wer bist du, det

Zu des Ruhms Städte, der Burg Kadmos,
fleugt?

Es ergreift Schauder und Angst unser Gebein!

Heilender Phobos, Genesungsgott!

Die rollenden Stunden, was bringen sie

Uns von dir? Ahndung, der Hoffnung Kind,
Das ihr Schooß milde gebar, sag' es uns an!

Gegenstrophe.

Pallas Athånd, des Donnerers

Unsterbliche Tochter, und Artemis,

Die du wallst rund um die Erd', und auch thronst.
Auf des Markts hohem Altar, hdret, o hört!

Ihr, die ihr hemmet den Todespfeil,
Erscheinet, ihr Schwestern! erscheine, Gott!
Die ihr einst löschtet die Glut, da der Fluch
Sich erhob wider die Stadt, rettet auch jeßt!

Der ganze Chor.

Kommt, wir erdulden Leiden ohne Zahl!
Es ergreift die Pest das ganze Volk;
Keine Waffe der Weisheit vermag
Zu streiten wider sie!

Der Muttererde Sprößlinge

Welken hinweg! den Wehen der Geburt

Erlieget das gebårende Weib!

Siehe, wie Einer, und wieder Einer,

So wie der Fittigschwingenden Vögel Schaar,

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Sophokles.

Und schnell, wie der Flamme ungezähmte Glut,
Zu dem Gestade des Schattengotts stürzt!

Zahllos liegt das unglückselige Geschlecht
Ohne Leichenklag' auf dem Todtengefild'!
Ach! die Weiber und

Die graugelockten Mütter des Volks
Umseufzen mit lautem Jammergeschrei
Die Altåre hie und dort,
Sühnerinnen der Landesnoth!

Wie erschallet der Påan, und mit ihm
Der söhnenden Wehklage Laut!
O! du goldgelockte, schöne Tochter Zeus,
Send' uns Hülfe!

Ach! und den gråßlichen Arås, welcher nun
Ohne Schwert und ohne Schild
Wider uns wütet mit flammendem Zorn,
Zwinge zurück, daß er in seiner Flucht

Wende den Rücken unsrer Vaterstadt;

Treib' ihn, oder in das weite Bett'

'Amphitritå's, oder an den unwirthbaren Strand
Von Thraziens Wogenflut!

Ach! wen die Nacht verschonet, wider den
Kämpfet der kommende Tag!

Der du das flammende Blißgeschoß

Schleuderst, o Vater Zeus,

Tödte den Würger mit deinem Donnerkeil!

König Apollon, o! daß du

Vom goldenen Bogen vertheiltest umher

Die nimmerbesiegten Pfeile, zu retten gesandt!

Und o! daß aufflammte wider ihn

Artemis Fackel, mit der

Sie umwandelt Lykia's Berg und Thal!

Goldgekrönter, auch dich,

Der du mit Thebens Namen dich nennst,

Månadenführer! rufen wir an,

Bac

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Bacchos ward besonders in der Weft angerufen, weil
man den Wein für die kräftigste Arznei dieser Krankheit
hielt.

Goplotles. Καςαλίας τε νᾶμα, καὶ

σε Νυσαίων ὀρέων

κισσήρεις ὄχθαι,

χλωρά τ ̓ ἀκτὰ πουλυςάφυλος πέμπει,

ἀβρότων ἐπέων εὐαζόν

των, Θηβαίας,

ἐπισκοποῦντ ̓ ἀγειάς

τὰν ἐκ πασᾶν τιμάς,
υπερτάταν τε πόλεων,

ματρὶ σὺν κεραυνίας
καὶ νῦν, ώς βιαίας
πάνδημος· ἔχεται πόλις
ἐπὶ νόσου, καθαρσίῳ
ποδὶ μολῶν, Παρνησίαν
ὑπὲς κλιτύν,

ἤ ςονόεντα πορθμόν
ἰὼ πῦρ πνειόντων
ἄςρων χοραγὲ, νυχίων
φθεγμάτων ἐπίσκοπε,

παῖ, Διὸς γένεθλον,
προφάνηθι Ναξίας

σαῖσιν ἅμα περιπόλοις
Θυάσιν, αἱ σὲ πάννυχίοι
χορεύουσι

τὸν ταμίαν Ιακχον.

Uebersehung.

Erste Strophe.

Sophokles

Ruhmgekrönter, du Stolz deiner kadmäischen
Mutter, du, den im Sturm zeugte der Donnergott,
Der du über Eleusis

Waltest, über Italia!

Der du herrschest am Strom, welcher die Mutterstadt
Theben wässert, o du, der du mit deiner Wuth
Die Bacchanten begeisterst,

Bacchos, Schüßer der Drachensaat!

Erste Gegenstrophe.

Dir erhebt sich der Rauch auf dem parnassischen
Zwillingsgipfel, und dich feiert der schwärmenden
Nymphen Chor auf den Hügeln,

Dich am Bacche Kastalia.

Dich geleiten, wenn du wieder gen Theben zeuchst,
Von dem Rebengestad' und von den Epheuhdhn
Laute Jubel und deines

Reigens frohe Gesånge heim.

Zweite Strophe.

Von den Städten ist dir keine wie Theben werth,

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Angst und Jammer ergreift deine geliebte Stadt,
Und das klagende Volk! Komm, o du Retter,
tomm

Schwebend über Parnassos

Und des åchzenden Meeres Sund!

K 3

Zweite

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