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Gilead über dem Jordan blieb ja ruhig.

Zymnen.

Auch Dan, warum sollt er sonst in Schiffen wohs

nen?

Affer am Meeresüfer bleibt ja sicher!

An seinen Buchten weilet er.

Nur Sebulons Volk, es wagt dem Tode sein Leben,

Und Naphthali, auf der Berge Höhn!

Dagegen kamen die Königé nun und stritten! Die Könige Kanaans stritten

Zu Tanach über den Wassern, Megiddo's!

Was sie begehrten, Silber empfingen sie nicht.

Bom Himmel stritten (entgegen ihnen) die Sters ne!

Aus ihren Bahnen stritten sie mit Sißra:

Der Kison schweminte sie weg,

Die geschlängelten Ströme, der Kison
Tritt, Seele, mächtig einher!

Da stampften die Hufe der Rosse
Beim Fliehn, beim Fliehen der Helden! -
Flucht Meros, spricht der Bote Jehovahs,
Sprecht Flüche über ihre Bewohner!

Eie kamen nicht mit zur Hülfe Jehovahs,
Zur Hülfe Jehovahs in seinem Heldenheer! -

Gesegnet von den Weibern sey Jael,
Des Keniten Hebers Weib!

Vor allen Zeltbewohnerinnen sey sie gesegnet!
Er foderte Wasser: sie gab ihm Milch,

In prächtiger Schale geronnene schöne Milch
Und griff mit der Hand zum Nagel,

Griff mit der Rechte zum schweren Hammer hin.

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Und erschlug den Sißra; durchschlug ihm das
Haupt,

Und durchbohrt', durchbohrt ihm die Schläfe!
Da lag er ihr unter den Füßen gekrümmt,

Er fiel und lag!

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Hymnen.

Unter den Füßen ihr krümmt' er sich, und sank
Wo er sich krümmte, da sank er nieder
blasst.

Durchs Fenster aber schauete,

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Es rief die Mutter Sißra das Gitter hindurch:-
Warum säumt sein Wagen zu kommen?
Warum zögern denn die Råder seines Gespanns?

Die Weisen ihrer Frauen antworteten thr:
Auch sie tehrt schnell das Wort um zu sich selbst:
„Und sollen sie denn nicht Beute finden und theis
Jen?

Ein Mädchen, zwo der Mädchen für jeden Mann,
Und bunte Kleider für Sißra!

Raub der bunten, gestickten Kleider,

Doppeltgestickter, bunter Schmuck zum Siegsaufzuge des Raubs.

So müssen untergehn all' deine Feinde, Jehovah! Und die dich lieben, seyn wie die Sonn' hervorgeht In voller Pracht!

4. Pfalz

4.

Psalmen.

Reber ihren poetischen Charakter f. Herder, vom Geish der ebräischen Poesie, an mehrern Stellen, besonders B. II. S. 308 ff. und die Abhandlungen, welche Cramer feiner Psalmenüberfegung beigefügt hat. Die Ode, Das

vid, welche dieser leztern vorangesezt ist, wird hier am bes ften dazu dienen können, diesen göttlichen Sånger, und die Psalmen selbst, zu charakterisiren.

David.

Eine Ode von J. A. Cramer,

Wenn, durch den Geist des Herrn erhoben,

Der Vater des Messias sang,

Und deine Wunder, Gott, zu loben,

Die hymnenvolle Harfe klang:
Auf einmal horchten auf die Lieder
Die Kinder Korah; Assaph stand,

Und staunt', und warf den Psalter nieder,
Den hohen Psalter! und empfand!

Und Ethan sah empor ihn dringen,
Und rief: da fleugt der Cherub hin!
O daß ich, mich ihm nachzuschwingen,
Zu schwer, zu nah der Erde bin!
Jht, ist entflieht er euren Hügeln,
Berg Zion, Berg Moria, schon!
Der Cherub eift mit vollen Flügeln,
Und überfleugt dich, Libanon!

Sein Volk mit unbeschnittnen Ohren
Entschloß sich plöhlich, wie er säng,

Symnen.

Bymmen. Tief in Bewunderung verloren,
Die ihr schwerfühlend Herz' bezwang.
Die Felsen, die ihm widerstunden,
Zerschmetterte des Jubels Schall.
Das Volk, das nie so viel empfunden,
Ward seiner Psalmen Wiederhall.

Er strahlte, wie durch helle Pfeile
Die Sonne früh die Nacht zerreisst,
Empfindungen von ihrem Heile
In ihren nebelvollen Geist.
Dann sahn sie ihrer Båter Zeiten
Und ihre Quaal im Lande Ham,
Wie Jakobs Gott, für sie zu streiten,
Herab von seinem Himmel kam.

Wie ihr gewaltiger Vertreter
Mizraims Untergang beschloß,

Wie Amrams Sohn, ein großer Beter!
Den Nil schlug, daß er Blur vergoß;
Er sprach und Heere von Insekten,
Und Sturm', und Käfer ohne Zahl,
Und Hagelstrom und Nacht bedeckten
Das Land, und råchten Jakobs Quaal.

Dann stieg der Würger, das Verderben
In seiner Råcherhand, hinab,
Und schlug die erstgebohrnen Erben
Und kehrte den Zorn in ein Grab,
Und Jakob zog durch große Wasser,
Gott zog vor ihren Stämmen her!
Noch troßte der Tyrann, ihr Hasser;
Da, da begrub ihn Gott ins Meer.

welch ein Gott! den zu vergessen,
Was wäre Jakob das für Schmach!
Ihn, ihn besang der Sohn von Jessen,
Und Salem sang sein Loblied nach.
So rauscht der Donner in den Lüften,
Mit majestätischer Gewalt,

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Symnen.

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