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Hårt an, ihr Könige! Fürsten, neigt das Qhr!
Ich will Jehovah, Jehovah will ich singen,
Wil spielen dem Jehovah, Israels Gott!

Jehovah, als du zogst von Seir aus,
Ale du einherzogst von Edoms Gebürg?
Da bebte die Erde, der Himmel troff!
Die Wolfen troffen Wasserstrom.
Berge zerflossen vor Jehovahs Untlik,
Der Sinai vor Jehovahs Untlik,
Des Gottes Israel.

In Tagen Samgars, Anath:Sohns,
In Tagen Jaels feierten die Straßen,
Die Straßengånger giengen frunime Pfade i
Es feierten die Versammlungen Israels,
Sie feierten, bis ich aufstand Deborah,
Bis ich aufstand, die Mutter Ssraels,

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ie *) S. berder, vom Seift der ebräischen Poefie, B. II.

S. 258; und vergl. die dort hinzugefügten erklärenden
Anmerkungen,

bymnen.

Sie hatten neue Götter gewählt,
Da stürmt' an den Thoren der Krieg !
Und war nicht Schild, nicht lange zu rehn
Unter den vierzigtausenden Israels -
Euch dantt mein Herz, ihr Führer Ssraels,
Und ihr, freiwilligen unter dem Volt,
Preiser Jehovah mit mir!
Die ihr auf schimmernden Eselinnen reitet,
Uuf fdftlichen Decken sikt,
Und die zu Fuß die Straßen wandeln
Denkt auf ein Lied!

Ein Lied zum Gesange der Hirten, die zwischen den

Schopfebrunnen
Wasser den Heerden theilen aus;
Daß man alda Jehovahe Güte preise!
Jehovahs Süte preise das Landvolt Israels;
Denn da zog hinab in die Engen Jehovahs Bolt!

Wohlauf! Wohlauf Deborah!
Erwecke den Geist, und singe den Sieg !
,,Auf Barat! hole Gefangne dir!
,, Abinoams Sohn!"
Da zog mit ihm ein Häuflein Starten entgegen,
Sehovahs Bolt zog mit mir, entgegen den Måchtis

gen!
Bon Ephraim tam ihr Anfang auf Amalet;
Nach dir, tamst, Benjamin du mit deinen Bdifern.
Pon Machir tamen Kriegesführer über :
Bon Zebulon, die den Stab der Musterung trugen.
Auch Flaschars Fürsten waren mit Deborah:
Un Kriegesmuth dem Barat gleich
Sprang Isaschar ins Thal.

An Rubens Båchen nur war viel Berathung;
was rikest du da, Ruben, zwischen Hürden?
zu hören etwa das Gebidte deiner Heerden?
in Rubens Bachen ist gar viel Berathung!

Silead

1

hymnen.

Gilead über dem Jordan blieb ja ruhig.
Auch Dan, warum solt' er sonst in Schiffen wohs

nen?
Affer am Meeresufer bleibt ja ficher!
Un seinen Buchten weilet er.
Nur Sebulons Volk, és wagt dem Tode sein Leben,
Und Maphthali, auf der Berge sdhn!

Dagegen kamen die Kidnige nun und stritten!
Die Könige Kanaans stritten
Zu Tanach über den Wassern Megiddo's!
Was sie begehrten, Silber empfingen sie nicht.

Vom Himmel stritten (entgegen ihnen die Stars

ne!

Aus ihren Bahnen stritten sie mit Sißra:
Der Kison schwemmte sie weg,
Die geschlångelten Ströme, der Kison -
Tritt, Seele, mächtig einher!

Da stampften die Hufe der Rolle
Beim Fliehn, beim Fliehen der Helden!
Flucht Meros; spricht der Bote Jehovahs,
Sprecht Flüche über ihre Bewohner!
@ie tamen nicht mit zur Hülfe Jehovahs,
Zur Hülfe Jehovahs in seinem Selden heer!-

Gesegnet von den Weibern fer Jael,
Des Keniten Hebers Weib !
Por allen Zeltbewohnerinnen rey sie gesegnet!
Er foderte Wasser: fie gab ihm Milch,
In prachtiger Schale geronnene schöne Milch
Und griff mit der Hand zum Nagel,
Griff mit der Rechte zum schweren Hammer hin. -

Und erschlug den Sißra; durchschlug ihm das

Haupt,
Und durchbohrt", durchbohrt ihm die Schläfe!
Da lag er ihr unter den Füßen getrümmt,
Er fiel und lag!

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Bymnen.

Unter den Füßen ihr trůmmt er sich, und fant
WWo er sich krümmte, da sank er nieder

blast.

ers

Durchs Fenster aber schauete,
Es rief die Mutter Sifra das Sitter hindurch:
„Warum såume Tein Wagen zu kommen?
„Warum zdgern denn die Räder seines Gespanns ?

Die Weisen ihrer Frauen antworteten thr:
Auch sie kehrt schnell das Wort um zu sich selbst:
» Und sollen sie dem nicht Beute finden und theis

len?
Ein Mädchen, zwo 'der Mädchen für jeden Mann,
Und bunte Kleider für Sifra!
Raub der bunten, gestickten Kleider,
Doppeltgestickter, bunter Schmuck zum Siegsaufzuge

des Kaubs.

So müssen untergehn all deine Feinde, Jehovah! Und die dich lieben, seyn wie die Sonn Hervorgeht In voller Pracht!

4. Pfalz

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Heber ihren poetischen Charakter f. berder, vom Geisl der ebrdischen poesie, an mehrern Stellen, besonders B. II. S. 308 ff. und die Abhandlungen, welche Cramer feiner Psalmenůberserung beigefügt hat. Die Obe, Das vid, welche dieser lektern vorangeseßt ist, wird hier am bes ften dazu dienen konnen, diesen gåttlichen Sånger, und die Pralmen felbft, zu charakterisiren.

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Wenn, durch den Geist des Herrn erhoben,
Der Vater des Messias sang,
Und deine Wunder, Gott, zu loben,
Die hyninenvolle Harfe klang:
Auf einmal horchten auf die Lieder
Die Kinder Torah; Affaph stand,
Und staunť, und warf den Psalter nieder,
Den hohen Psalter! und empfand!
Und Ethan sah empor ihn dringen,
Und rief: da fleugt der Cherub hin!
O daß ich, mich ihm nachzuschwingen,
zu schwer, zu nah der Erde bin!
Ikt, ißt entflieht er euren Hügeln,
Berg Zion, Berg Moria, schon!
Der Cherub eilt mit vollen Flügeln,
Ilnd überfleugt dich, Libanon !

Sein Volt mit unbeschnittnen Ohren
Entschloß fich plöblich, wie er sang,

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