Das Machtverhältnis zwischen Mensch und Tier im Kontext sprachlicher Distanzierungsmechanismen: Anthropozentrismus, Speziesismus und Karnismus in der kritischen Diskursanalyse

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Diplomica Verlag, 6.03.2014 г. - 104 страници
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Die Kritische Diskursanalyse (KDA) ist ein interdisziplinarer Ansatz, der sich damit beschaftigt, wie gesellschaftliche und politische Machtverhaltnisse durch den Transport ideologischer Annahmen durch Sprache reproduziert und gefestigt werden. Die KDA wird auf das Machtverhaltnis zwischen Menschen und Tieren angewandt. Die ideologischen Annahmen beruhen in diesem Falle auf den Konzepten Anthropozentrismus, Speziesismus und Karnismus, welche von einem oko-pathozentrischen Standpunkt aus kritisiert werden. Es wird vermutet, dass gewisse sprachliche Distanzierungsmechanismen (Vergegenstandlichung, Instrumentalisierung, Anonymisierung, Euphemismen und Abwertung) dazu beitragen, dass die genannten ideologischen Annahmen reproduziert werden, indem kognitive und emotionale Distanz zu gewissen Tieren geschaffen wird. Die Einstellungen, die Menschen gegenuber Tieren einnehmen, sind heterogen und teilweise ambivalent. Dies lasst sich unter anderem daran erkennen, wie Menschen den Tieren sozial konstruierte Kategorien zuweisen. Die jeweilige Kategorie ist oft entscheidend fur das individuelle Schicksal eines Tieres. Dabei spielt insbesondere die Zuteilung zu den ubergeordneten Kategorien "essbar" und nicht-essbar" eine Rolle. In der vorliegenden Studie werden dazu unterschiedliche Beispieltexte herangezogen und auf anthropozentrische und speziesistische Merkmale hin gepruft."
 

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Съдържание

Aufbau und Ziel der Arbeit
1
Theoretischer Hintergrund für eine Kritik
10
Anthropozentrismus in der Sprache
31
Analyseteil
46
Ausblick
76
Anhang
85
Авторско право

Често срещани думи и фрази

55 Kälber Abwertung abwesenden Referenten Adams Analyse animals Anonymisierung anthropozentrischen Anthropozentrismus Aspekt Begriff Beispiel Bereich bestehe bezeichnet Bezug Bild Bild-Zeitung Cole/Morgan Dijk direkt Diskurs Diskursfragmente diskursive Distanz Distanzierungsmechanismen Dunayer eingesehen emotionale Distanzierung Empathie Empfindungsfähigkeit essbar essen Euphemismen Euphemismus Fahrbahn Fairclough Fäkalien Fill Fleisch Fleischessen Fleischproduktion geht geschlachtet Gesellschaft getötet Heimtiere hinterfragen Hunde ibid ideologische Annahme implizit indem individuellen Informationen Instrumentalisierung Jagd Jagdjahr Jäger Kälber Kapitel Karnismus Kategorien Kategorisierung von Tieren kognitiven Dissonanz Köhler könnte Konzept kritische Diskursanalyse Kühe Landwirtschaft lebendigen Tier Lebewesen lich Machtausübung Machtverhältnisse Menschen menschlichen Mentale Repräsentationen Milchkühe Mittel moralisch Muffelwild Mütherich Natur nichtessbare Nutztieren Nutztierhaltung Nutzung Ökolinguistik ökologische pathozentrischer Person Phänomen des abwesenden Physiozentrismus Plutarch Produkt Ressourcen Rinder Schalenwild schen Schimpansen Schlachthof Schweine seien Sexismus Sicht Singer soll Spezies Speziesismus speziesismus-kritischer speziesistischen Sprache Sprachgebrauch sprachliche Stibbe Stopfleber Teil Text Tierarten tierlichen Tiertransport Töten Transport unsere Unterdrückung Verantwortungsverschiebung Verbraucher Vergegenständlichung Vergegenständlichung von Tieren Verzehr Welpen

Информация за автора (2014)

Sandra Mahlke wurde 1984 in der Nahe von Koln geboren. Sie schloss ihr Studium der Ubersetzungswissenschaften an den Universitaten Heidelberg (B.A.) und Genf (M.A.) im Jahr 2013 ab. Zuvor studierte sie einige Semester Germanistik und Philosophie an der Universitat Freiburg (i .Br.)."

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